Die Regelung für die Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz erneut geändert. Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 410 Euro können wieder sofort abgeschrieben werden.
Aufwendungen für betrieblich veranlasste Geschenke können bis zu 35 Euro pro Jahr und Empfänger als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Die Abzugsbeschränkung auf 35 Euro gilt allerdings nicht dann, wenn die Geschenke vom Empfänger nur und ausschliesslich betrieblich genutzt werden können. [+]
Beim An- und Verkauf von Wertpapieren in größerem Umfang gibt es wichtige Dinge zu beachten, damit der Handel nicht als gewerblich angesehen wird. So sind wichtige Indizien für den gewerblichen Handel z.B. der Umfang der Geschäfte, das Anbieten von Wertpapiergeschäften gegenüber der Öffentlichkeit, das Ausnutzen des Handelns etwa unter Einbeziehung beruflicher Erfahrungen oder gar das Unterhalten eines Büros oder einer Organisation, die sich mit der Durchführung von Wertpapiergeschäften beschäftigt. Für eine private Vermögensverteilung spricht hingegen, daß die An- u. Verkaufstätigkeit neben einer hauptberuflichen Beschäftigung außerhalb der Arbeitszeiten in der freien Zeit, sowie ausschließlich für eigene Rechnung ausgeübt wird. Das gilt auch bei dem Handel in größerem Umfang. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 2. Sep. 2008, Aktenzeichen X R 14/07 [+]
Bei der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften im Sinne des § 17 Einkommensteuergesetz ( Veräußerer war innerhalb der letzten 5 Jahre am Kapital unmittelbar oder mittelbar zumindest mit einem Prozent beteiligt ) vor dem 1. Januar 2009 gegen wiederkehrende Leistungen, bei denen der Veräußerer die Zuflussbesteuerung gewählt hat, unterliegt der zu versteuernde Gewinn auch ab dem Veranlassungszeitraum 2009 dem Halbeinkünfteverfahren. Bei der Beurteilung, ob für einen Veräußerungsgewinn im Sinne des § 17 Einkommensteuergesetz das Halbeinkünfteverfahren oder das Teileinkünfteverfahren anzuwenden ist, ist maßgebend auf den Veräußerungszeitpunkt und nicht auf den Zeitpunkt des Zuflusses der wiederkehrenden Leistungen abzustellen. Verfügung der Oberfinanzdirektion Magdeburg vom 11. August 2008, Aktenzeichen S 2244 - 58 - ST 214 V. [+]
Nach Ansicht des Finanzgerichtes Rheinland Pfalz liegt zumindest dann keine doppelte Haushaltsführung, wenn das mobile Eigenheim während der Arbeitswoche als Unterkunft am jeweiligen Ort des Arbeitsplatzes dient, zur Heimfahrt benutzt wird und während des Wochenendes am eigenen Wohnort abgestellt wird. Wie hätte das Finanzgericht wohl geurteilt, wenn das Wohnmobil einen festen Standplatz am Arbeitsplatz gehabt hätte und die Fahrt ins traute Heim mit einem anderen Fahrzeug durchgeführt worden wäre? In diesem Fall hätte der klagende Steuerzahler wohl deutlich mehr Chancen auf Erfolgsaussicht gehabt. Urteil des Finanzgerichtes Rheinland- Pfalz vom 23.Juli 2008, Aktenzeichen 2 K 1238/08 [+]
Es gilt eine einheitliche Abgeltungssteuer in Höhe von 25% (zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) für alle Kapitaleinkünfte. Der „Sparer-Pauschbetrag“ (801 Euro bei Ledigen, 1.602 Euro bei Verheirateten) löst den Sparer-Freibetrag und die Werbungskosten-Pauschale ab. Die 1-jährige Spekulationsfrist bei Wertpapier-Geschäften und die damit verbundene Steuerfreiheit von Veräußerungs-Gewinnen entfallen. Wertpapierkäufe vor dem 1. Januar 2009 bleiben hiervon unberührt. Auch das Halbeinkünfte-Verfahren entfällt. Zukünftig sind Dividenden, die über den Sparer-Pauschbetrag hinausgehen, voll steuerpflichtig. Verluste aus Aktien-Direktanlagen können Sie nur eingeschränkt verrechnen - mit positiven Erträgen aus Aktien-Direktanlagen. Liegt Ihr Steuersatz unter 25%, können Sie sich die Differenz zwischen Steuersatz und gezahlter Abgeltungssteuer über Ihre Steuererklärung zurückholen. Mit der neuen Abgeltungssteuer wird vieles einfacher: Statt Ihres persönlichen Steuersatzes fließen nur noch maximal 25 Prozent Ihrer Kapitalerträge ans Finanzamt. Das heißt: Sofern Ihr persönlicher Steuersatz bei über 25 Prozent liegt, verbleibt ab 2009 ein größerer Teil Ihrer Zinseinkünfte bei [+]
Eine Lebensversicherung ist durchaus geeignet für die eigene private Rentenvorsorge. Denn sie ist die einzige Sparform, die eine relativ hohe Sicherheit verspricht, am Ende zum großen Teil steuerfrei bleibt - und gleichzeitig einen finanziellen Schutz für die Hinterbliebenen bzw. eine Rente bei Berufsunfähigkeit bieten kann.
Und es gibt sie noch - die lohnenswerten Lebensversicherung
en, die gute Renditechancen zusammen mit einem kostengünstigen Versicherungsschutz bieten.
Doch nehmen Sie Ihren Versicherer genau unter die Lupe:
Wie Liquide ist der Versicherer?
Wie finanzstark ist die Lebensversicherung?
Wie hoch sind die Abschlusskosten?
Wie hoch sind die Verwaltungskosten?
Je geringer die Kosten, desto rentabler Ihr Ergebnis am Laufzeitende! [+]
Die Risikoversicherung gibt es in verschiedenen Ausprägungen. Ihnen gemeinsam ist, dass nur dann eine Leistung seitens des Lebensversicherers fällig wird, wenn der Versicherungsfall (z. B. Tod, dann als Risiko-Lebensversicherung bezeichnet, oder Berufsunfähigkeit, dann als Berufsunfähigkeitsversicherung bezeichnet) während der Versicherungsdauer eintritt. Tritt der Versicherungsfall während der Versicherungsdauer nicht ein, werden keine Leistungen fällig. Der Beitrag wird nur für das Versprechen des Lebensversicherers gezahlt, im Versicherungsfall eine Leistung zu erbringen und ist daher wesentlich niedriger als diese Leistung. Am häufigsten ist die Risiko-Lebensversicherung mit gleich bleibender Versicherungssumme. Eine wichtige Rolle spielt aber auch die Risiko-Lebensversicherung mit fallender Versicherungssumme. Die Risiko-Lebensversicherung zahlt bei Tod der versicherten Person die versicherte Todesfallsumme (Versicherungssumme) an die Bezugsberechtigten aus. Anwendungsbeispiele sind: Absicherung von wirtschaftlich abhängigen Angehörigen Sicherung von Verbindlichkeiten Trägertarif für eine oder mehrere Zusatzversicherungen (z. B. Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung) Die Risiko-Lebensversicherung mit fallender Versicherungssumme wird meist zu Sicherung von Darlehen mit kontinuierlicher Tilgung verwendet. Die Versicherungssumme [+]
So ist es in Deutschland: Eine Lebensversicherung, genauer der Lebensversicherungsvertrag, ist eine Versicherung, bei der eine Versicherungsleistung im Falle des Todes während einer bestimmten Zeit (Todesfallversicherung) oder des Erlebens eines bestimmten Zeitpunktes (Erlebensfallversicherung) einer bestimmten Person erbracht wird (Versicherungsfall). Damit wird das Todesfall- bzw. Langlebigkeitsrisiko einer oder mehrerer Personen, des oder der Versicherten (versicherte Personen), wirtschaftlich abgesichert. Als Lebensversicherungen werden nur Individualversicherungen bezeichnet, im Unterschied zur Sozialversicherung, die auch ähnliche Risiken absichert, aber nicht auf einem Versicherungsvertrag beruht. Lebensversicherungen gehören zu den Personenversicherungen, da das versicherte Risiko direkt in der Person liegt. Sie wird fast stets als Summenversicherung abgeschlossen, d. h. die Versicherungsleistung wird bei Eintritt des Versicherungsfalls in Höhe einer vorher fest vereinbarten Versicherungssumme erbracht. Die Höhe des durch den Versicherungsfall tatsächlich entstandenen Schadens spielt dabei keine Rolle. Je nach vertraglicher Vereinbarung kann auch der Eintritt schwerer Krankheiten, die Berufs- oder [+]
Neben vielen Vorteilen gibt es aber auch Risiken Rückwirkend zum 1. Januar 2008 soll das sogenannte Eigenheimrentengesetz, besser bekannt als Wohn- Riester, in Kraft treten. Dann ist die Einbeziehung von selbstgenutztem Wohneigentum, Eigenheimen und Genossenschaftswohnungen in die Riesterförderung möglich. Diese Form der zusätzliche Form der Altersvorsorge birgt jedoch auch Risiken, die vor Abschluss eines entsprechenden Vertrages überdacht werden sollten. Vorteile und Risiken ausloten Die Höhe der späteren Steuerbelastung ist für den Steuerzahler ungewiss- weder die persönliche Einkommensituation, noch die zu dem späteren Zeitpunkt geltenden Steuersätze sind bekannt, sodass keine verlässliche Planung möglich ist. [+]
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